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Date: 2016-06-27

q/talk 28. Juni 2016 - Industrie 4.0

Revolution oder Marketing-Gag

Die erste industrielle Revolution ging in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Großbritannien aus. Viele zukunftsweisende Erfindungen fielen in diesen Zeitraum, wie die, der Dampfmaschine und des mechanischen Webstuhls.

Steht jetzt eine neue industrielle Revolution vor der Türe, so müssen wieder Auswirkungen auf weite Teile der Gesellschaft erwartet werden.

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Datum: 28. Juni 2016
Zeit: 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
Ort: Raum D / MQ / Museumsquartier
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Podium:
  • Stefan Hupe, Iot Vienna
  • Mag. Georg Markus Kainz, q/uintessenz
"We must - and I say this as the German chancellor in the face of a strong Germany economy - deal quickly with the fusion of the online world and the world of industrial production. In Germany, we call it Industrie 4.0," she said. "Because otherwise, those who are the leaders in the digital domain will take the lead in industrial production. We enter this race with great confidence. But it's a race we have not yet won."

Der Einsatz der Technik nach 1750 bedeutete letztendlich die Ablösung der Agrarwirtschaft und der Manufakturen und die schrittweise Einführung einer arbeitsteiligen Groß- und Massenfertigung in Fabriken. Die industrielle Massenproduktion hat durch den Preisdruck das Handwerk mit seiner Individualproduktion fast gänzlich aussterben lassen, und damit den Siegeszug globaler Einheitsprodukte geführt. Den Zeitraum nach 1920 kann man als zweite und den nach etwa 1970 als dritte industrielle Revolution bezeichnen. Ob das zweite Jahrzehnt des neuen Jahrtausend als vierte industriellen Revolution, oder dem Zeitgeist entsprechend, im Internet-Jargon, als Industrie 4.0 bezeichnet, in die Geschichtsbücher eingehen wird ist offen.

Eines der zentralen wirtschaftlichen Argumente für Industrie 4.0 ist die Hoffnung, den Industriestandort Europa nachhaltig zu sichern, indem die Produktion wieder flexibel und in der Nähe der Verbraucher stattfinden kann, quasi eine Re-Urbanisierung der Industrie. Wie wird jedoch die Fabrik 4.0 ausschauen, und wieweit wird das Internet der Dinge, jene Technik, bei der alle smarten Geräte über das globale Internet miteinander verbunden sind, diese neue Epoche industrieller Fertigung prägen?

Die industrielle Revolution hatte große Auswirkungen auf die Gesellschaft und in der Folge sogar auf die Rolle der einzelnen Staaten, da Massenproduktion und Rationalisierung immer neue und größere Absatzmärkte benötigen, und damit auf Freihandel angewiesen sind. Steht jetzt eine neue industrielle Revolution vor der Türe, so müssen wieder Auswirkungen auf weite Teile der Gesellschaft erwartet werden.

Im Juni qTalk versucht Georg Markus Kainz mit seinem Gast Stefan Hupe, vom IoT Vienna jene Faktoren und Szenarien herauszufinden, die die Bausteine für Industrie 4.0 sein könnten. Was wird der Unterschied zur derzeitigen Produktion sein, was sind die Voraussetzungen die Geschaffen werden müssen und wie wird der derzeitige Pilot einer Fabrik 4.0 ausschauen.


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edited by Georg Markus Kainz
published on: 2016-06-27
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